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Teleskop kaufen – was sollte ich beachten? 

Die Astronomie ist für viele Menschen eine spannende Beschäftigung. Der Nachthimmel lockt sie vor die Teleskope. Was ist aber bei dem Kauf eines Teleskops zu beachten? Für wen ist welches Teleskop das richtige? 

Ein Teleskop zu kaufen überfordert Anfänger leicht. Worauf ist zu achten? Wie funktioniert ein gutes Teleskop und worin unterscheiden sich die einzelnen Ausführungen voneinander? Darüber klärt dieser Ratgeber auf. Dadurch können auch Einsteiger der Astronomie schnell und leicht eine Kaufentscheidung treffen. Die Angst vor einem Fehlkauf lässt sich damit mildern.

Kaufratgeber – wichtige Faktoren beim Teleskope kaufen 

Bei einem Teleskop sind verschiedene Modelle erhältlich. Wie funktioniert ein Teleskop? Ein Teleskop ist auch als Fernrohr geläufig. Es ermöglicht das Betrachten weit entfernter Himmelskörper. Zwei Ausführungen überwiegen den Markt: Spiegelteleskope und Linsenteleskope. Diese Modelle sind ebenfalls als Reflektoren und Refraktoren bekannt.

Das Linsenteleskop verwendet ein Okular, das das gebündelte Licht vergrößert. Die Funktionsweise dieses Reflektors entspricht prinzipiell dem des menschlichen Auges. Dieses bündelt mittels der Linse das Licht und gibt es an die Netzhaut weiter, sodass das Bild von den Nervenzellen an das Gehirn weitergegeben werden kann.

Anders ist die Funktionsweise eines Spiegelteleskops. Dabei kommen verschiedene Spiegel zum Einsatz, die das Licht in ein Okular leiten. Diese beiden Varianten sind die gebräuchlichsten Teleskope. Daneben existieren spezielle Modelle, wie das Radioteleskop und Infrarotteleskop, die jedoch kaum für die private Nutzung gebräuchlich sind.

Wer ein Spiegel- oder Linsenteleskop kaufen will, fragt sich besonders als Einsteiger, was ein gutes Teleskop auszeichnet. Zusätzlich ist es für viele unklar, was sich mit dem jeweiligen Teleskop beobachten lässt. Denn nicht jedes Fernrohr eignet sich für jeden Zweck. Nicht zuletzt ist der Preis für viele Menschen ein wesentlicher Faktor, der zur Kaufentscheidung beiträgt. Wie viel kostet ein gutes Teleskop? Welche Modelle sind für Anfänger, Kinder und Fortgeschrittene geeignet?

Wichtige Merkmale guter Fernrohre 

Ein solides Teleskop soll scharfe Bilder erzeugen. Es soll einen optimalen Einblick in die Ferne ermöglichen, d. h. die Vergrößerung muss dem Zweck angemessen sein. Nicht zuletzt soll ein gutes Teleskop transportabel und leicht zu nutzen sein. Schwere Fernrohre sind vor allem dann hinderlich, wenn ein Beobachtungsposten in »freier Wildbahn« genutzt werden will. Welche Eigenschaften sind zu diesem Zweck sinnvoll?

Generell spielen die Optik, das Okular und die damit einhergehende Vergrößerung eine bedeutende Rolle für zufriedenstellende Ergebnisse. Im Prinzip gilt die Faustregel, dass die Auflösung umso besser ist, je größer die Öffnung der Linse ist. Allerdings hängt die Wahl in diesen Punkten von dem Ziel der Beobachtung ab. Deep-Sky-Beobachtungen, d. h. das Beobachten von lichtschwachen Himmelskörpern, die sich außerhalb des Sonnensystems befinden, erfordern eher eine größere Öffnung und eine tendenziell kürzere Brennweite. Das Beobachten von Planeten und Monden gelingt stattdessen eher mit einer langen Brennweite (mehr als 1000 mm).

Bauweise von Teleskopen – Dobson, Newton und Montierungen

Zudem lassen sich Teleskope hinsichtlich ihrer Montierung unterscheiden. Die sogenannte parallaktische Montierung verfügt über zwei beweglichen Achsen. Die eine richtet sich auf den Himmelspol nahe dem Polarstern aus. Die zweite Achse verläuft senkrecht zur ersten Achse und ermöglicht es, das Teleskop am Stativ festzumachen. Der Vorteil dieser Montierung liegt darin, dass das Fernrohr nicht vom Nutzer entlang der zwei Achsen ausgerichtet werden muss, sondern nur entlang einer Achse. Den Rest erledigt die parallaktische Montierung automatisch.

Eine weitere Bauform funktioniert mittels der azimutalen Montierung. Bei dieser Montierung ist der Nutzer stärker gefordert: Hier muss das Fernrohr entlang zweier Achsen ausgerichtet werden. Das ist nötig, um die Rotation der Himmelskörper auszugleichen. Trotz dieses erhöhten Aufwands bei der Verwendung bietet die azimutale Montierung bedeutende Vorteile: Teleskope mit dieser Montierung sind oft günstiger und leichter zu transportieren als bei einer parallaktischen Montierung.

Beide Montierungen basieren auf den Einsatz auf einem Stativ. Anders ist es bei einem Newton-Teleskop oder Dobson-Teleskop. Insbesondere das Dobson verfügt über ein stabiles Untergestell, das die Unschärfe durch Verwacklungen deutlich reduziert. Durch die Höhe des Einblicks sind die Dobson-Teleskope für Kinder, Jugendliche und kleinere Personen optimal.

Budget: Wie viel kostet ein brauchbares Teleskop? 

Der Kostenfaktor ist beim Kauf eines Teleskops nicht zu unterschätzen. Sehr günstige Fernrohre sind bereits zu einem Preis von rund 150 Euro erhältlich. Diese eignen sich weniger für jene Personen, die Astronomie als ernsthaftes Hobby betreiben wollen. Stattdessen beginnen die Kosten für brauchbare Teleskope bei ungefähr 400 Euro. Hochwertige Teleskope von Markenherstellern kosten im Regelfall über 700 Euro. Für Einsteiger lohnt sich oft der Blick auf die besseren Fernrohre im mittleren Preissegment.

Anwendungsgebiet und was lässt sich beobachten

Ein Fernrohr oder Teleskop ist für die Beobachtung von Himmelskörpern ideal. Allerdings gibt es diverse Unterschiede: Nicht mit jedem Teleskop lässt sich tief in den Weltraum blicken. Das Teleskop dient vorwiegend dazu, Planeten vergrößert darzustellen. Gleichzeitig ermöglichen einige Fernrohre die Sicht auf Nebel oder sogar ganze Galaxien. Im Idealfall lässt sich das Teleskop für die Fotografie der astronomischen Himmelskörper nutzen.

Die Frage, ob ein Teleskop mit Stativ, Newton-Teleskop oder Dobson-Teleskop geeigneter wäre, lässt sich zumindest teilweise anhand des Anwendungsgebiets beantworten. Grundsätzlich ermöglicht ein Linsenteleskop in sehr vielen Fällen mehr Kontrast und Schärfe als ein Spiegelteleskop. Dadurch ist es für hell erleuchtete Städte eine gute Wahl. Die Montierung ist in dem Fall jedoch wesentlich, da ein Stativ das Risiko des Wackelns und der Unschärfe erhöht.

 

Welches Teleskop passt am besten zu mir? Welches sollte ich kaufen? 

Um festzustellen, welches Teleskop für den eigenen Anspruch ideal ist, sind vorrangig drei Fragen zu beantworten:

  • Wie hoch ist das finanzielle Budget? Wie teuer kann das Teleskop sein?
  • Soll Astrofotografie möglich sein?
  • Was soll beobachtet werden (Deep-Sky? Planeten? Sternschnuppen?)

Das ideale Teleskop für den persönlichen Einsatz ist demnach an vielen Faktoren gekoppelt. Insbesondere der geplante Anwendungsbereich und das Budget sind wesentlich für einen Kauf. Speziell beim Einstieg in das Hobby der Astronomie sind viele verunsichert und wissen nicht, ob das Hobby etwas von Dauer sein wird. Gerade für diese lohnen sich folgende Tipps, die eine Entscheidung vereinfachen können:

Bei einem Teleskop für Einsteiger sind oft schon Okulare enthalten. Zum Ausprobieren und für die anfängliche Übung sind diese meist in Ordnung. Wer sich jedoch tiefergehend mit Astronomie beschäftigen möchte, profitiert meist von einem oder zwei höherwertigen Okularen. Zoom-Okulare helfen dabei, schnell viele Details ausmachen zu können. Sie erleichtern die anfängliche Unsicherheit im Umgang mit Okularen für Details.

Die Montierung und Form des Teleskops ist ebenfalls zu bedenken. Dobson-Teleskope gelten als ideale Geräte für den Einstieg, da sie ungemein leicht zu bedienen sind. Zugleich sind diese Modelle preiswerter als Fernrohre auf Stativen. Im Gegensatz dazu bieten Newton-Teleskope preisgünstige Fernrohre mit einer vergleichsweise großen Öffnung an. Hierbei ist die Justierung allerdings ein essenzieller Faktor, um scharfe Bilder zu sehen zu bekommen.

Welches Teleskop eignet sich für Anfänger? 

Ein Teleskop für Anfänger gibt es im Bereich der Linsenteleskope und Spiegelteleskope. Wer für den Anfang nicht viel Geld ausgeben möchte, findet bei den Herstellern SkywatcherTS-Optics und Celestron gute Spiegelteleskope, die allerdings keine Astrofotografie vorsehen. Als Linsenteleskop bieten sich günstige Varianten von Omegon oder Skywatcher an.

Insbesondere die Astrofotografie erfordert höhere Kosten. Hersteller wie Bresser und Celestron sind hier gute Anbieter. In jedem Fall sollten Einsteiger darauf achten, dass das Teleskop ihren Bedürfnissen entspricht. Eine Öffnung von 70-90 mm beim Linsenteleskop und etwa 114 mm beim Spiegelteleskop sind hier gute Richtmaße für solide Auflösungen.

Welches Teleskop ist für Kinder geeignet?

Teleskope für Kinder müssen speziellen Anforderungen genügen. Demnach müssen die Fernrohre die richtige Größe haben, leicht aufzubauen und zu transportieren sein. Zudem ist die Verarbeitung bei Kinderteleskopen besonders wichtig. Es sind von der Marke Celestron kindertaugliche Teleskope erhältlich (z. B. AstroMaster 70 AZ 70/900 Refraktor). Gleichzeitig sind Fernrohre in einem fertigen Bausatz erhältlich, z. B. von AstroMedia. Diese sind äußerst preiswert und eignen sich vor allem, wenn unklar ist, ob das Hobby dauerhaft betrieben wird.

Welches Teleskop ist für Fortgeschrittene geeignet? 

Erste Erfahrungen mit der Beobachtung des Himmels und Weltraums sind schnell gesammelt. Fortgeschrittene Beobachter wissen inzwischen, was sie lieber beobachten: Planeten, Sternenhaufen oder doch Deep-Sky? Je nach individueller Vorliebe sind verschiedene Teleskope geeignet. Planetenbeobachter profitieren von Spiegelteleskopen mit langer Brennweite (z. B. Newton oder Maksutow).

Deep-Sky-Beobachtungen gelingen ausschließlich mit einer großen Öffnung. Ideal für diesen Zweck: Newton-Teleskope ab mindestens f/5 und 6”. Universell nutzbare Teleskope kommen gleichfalls für Fortgeschrittene infrage. Hier sind vor allem die Teleskope von Schmidt-Cassegrain zu nennen.